Fünf Sterne für die Selbstliebe

Manchmal muss man gehen, um zu sich selbst zu finden. Und manchmal muss man in den sauren Apfel beißen, um ein süßes Leben zu genießen, sagt Voll50-Frau Angie Leutner.

VOLL50: Wem oder was würdest du fünf Sterne geben?

Angie Leutner: Ehrlich gesagt, mir selbst. Ich habe eine wundervolle Tochter, ein Haus und auch sonst alles, was man zu einem glücklichen Leben benötigt. Und ich habe es durch meine eigene Kraft soweit gebracht!

VOLL50: Wovor sollte man sich mit „voll50“ schützen gelernt haben?

Angie Leutner: Ich denke, dass es das Wichtigste ist, dass man gelernt hat, auch mal „Nein“ zu sagen.

VOLL50: Auf welche Art von Freiheit kannst du nur schwer verzichten?

Angie Leutner: Ich glaube, es gibt mit voll50 sehr viele Frauen, die unter dem Druck eines Mannes stehen – und somit wenig bis gar keine Freiheit haben. Ich gehöre da gottseidank nicht dazu. Aber das liegt auch daran, dass ich „STOP“ sagen kann. Ich habe das Glück, auf nichts verzichten zu müssen, obwohl ich jeden Tag in meinem Job fahre, wo ich nicht sehr glücklich bin. Doch dort verdiene ich so gut, dass ich mir mein schönes Leben auch alleine leisten kann.

VOLL50: Wann ist das leben eher ein Hürdenlauf – mit voll40 oder mit voll50?

Angie Leutner: Ich denke, dass das nicht wirklich mit dem Alter zu tun hat. Obwohl: Wenn man mit voll50 so verrückt ist wie ich, wird man manchmal schon ein wenig schief angesehen. Ich habe immer noch meine Hobbys: Tanzen, Tauchen, Motorrad und Motorboot fahren.

VOLL50: Was war das wichtigste, was du in deinem Leben niedergerissen hast?

Angie Leutner: Meine erste Ehe mit dem Vater meiner Tochter. Nur so konnten wir die Achtung voreinander und füreinander wieder herstellen. Wir sind heute gute Freunde und dafür bin ich sehr dankbar. Und für meine Tochter ist er der beste Dad, den man sich als Mutter wünschen kann.

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